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Selbstliebe im Alltag: Meine Morgenroutine für mehr
Achtsamkeit und Wohlbefinden

​​Selbstliebe wird oft mit großen Gesten verbunden. Mit Wellness-Wochenenden, teuren Coachings oder stundenlangen Morgenroutinen. Dabei beginnt Selbstliebe für mich genau dort, wo sie am meisten gebraucht wird: in den kleinen Momenten des Alltags.

 

Es geht nicht darum, jeden Tag perfekt zu sein. Es geht darum, sich selbst immer wieder bewusst Aufmerksamkeit zu schenken.

 

Genau deshalb habe ich über die Jahre eine Morgen-, bzw. Tagesroutine entwickelt, die mir hilft, achtsam in den Tag zu starten und mich mit mir selbst zu verbinden. Nicht als Pflichtprogramm, sondern als liebevolle Erinnerung daran, dass ich genauso wichtig bin wie alles andere auf meiner To-do-Liste.

Und tatsächlich merke ich einen Unterschied, wenn ich dieses Ritual vergesse. Mein Tag fühlt sich oft weniger bewusst an und ich bin weniger mit mir selbst verbunden.

Nicht direkt zum Handy greifen

Früher war mein erster Griff morgens oft zum Smartphone. Nachrichten lesen, Instagram öffnen, E-Mails checken. Wahrscheinlich kennst du das auch. Heute versuche ich, mir die ersten Minuten des Tages für mich selbst zu schenken. Denn sobald wir morgens unser Handy öffnen, sind wir oft schon bei den Bedürfnissen anderer Menschen, bevor wir überhaupt bei unseren eigenen angekommen sind.

 

Deshalb starte ich meinen Tag lieber bewusst und ohne äußere Reize - meistens :).

Dankbarkeit und Affirmationen am Morgen

Ein fester Bestandteil meiner Selbstliebe-Routine sind Dankbarkeit und Affirmationen.

Ich nehme mir morgens ein paar Minuten Zeit und frage mich:

  • Wofür bin ich heute dankbar?

  • Was möchte ich heute fühlen?

  • Welche Gedanken dürfen mich durch den Tag begleiten?

Dabei geht es nicht darum, sich etwas schönzureden. Vielmehr hilft es mir, meinen Fokus bewusst auszurichten und den Tag mit einer positiven Grundhaltung zu beginnen.

Räuchern als kleines Ritual für mehr Achtsamkeit

An vielen Morgen oder Abenden räuchere ich außerdem. Der Duft schafft für mich eine ruhige Atmosphäre und markiert bewusst den Übergang vom Schlaf in den Tag.

Es ist eines dieser kleinen Rituale, die nach außen unscheinbar wirken, aber innerlich einen großen Unterschied machen können.

Hier darf ich auch ein tolles Unternehmen vorstellen: ZoaZen

Bewegung statt direktem Funktionieren

Bevor ich mich an die Arbeit machen, versuche ich, meinen Körper zu bewegen. Mal sind es ein paar Dehnübungen, mal Yoga und manchmal einfach nur ein paar bewusste Atemzüge vor meinem Camper.

Gerade als Selbstständige habe ich gemerkt, wie wichtig es ist, nicht direkt vom Bett in den Arbeitsmodus zu wechseln. Bewegung hilft mir dabei, im Körper anzukommen und nicht nur im Kopf zu leben. Vor allem merke ich, dass durch das viele sitzen und meine Fehlhaltung beim Fotografieren das für mich so unglaublich wichtig ist. 

Face Yoga – mehr als nur ein Beauty-Trend

Ein weiterer wichtiger Teil meiner Morgenroutine ist Face Yoga. Viele kennen Face Yoga vor allem aus dem Bereich Anti-Aging. Für mich geht es dabei um viel mehr. Unsere Gesichtsmuskulatur speichert oft Stress, Anspannung und Emotionen. Besonders im Kiefer, auf der Stirn oder rund um die Augen tragen wir häufig Spannungen mit uns herum, ohne es zu bemerken.

Durch Face Yoga nehme ich diese Bereiche bewusst wahr und schenke ihnen Aufmerksamkeit. Und es verändert einfach so so viel. 

 

Hier auf dieser Seite wird übrigens bald auch ein Face-Yoga-Video erscheinen. Schau also gerne regelmäßig vorbei.

Selbstliebe beginnt manchmal beim Eincremen

Eine Sache, über die kaum jemand spricht, die für mich aber unglaublich viel mit Selbstfürsorge zu tun hat, ist das Eincremen.

 

Wie oft behandeln wir unseren Körper im Alltag wie eine Aufgabe, die schnell erledigt werden muss?

Eincremen, fertig. Heute versuche ich, das anders zu machen. Ich creme mich bewusst ein. Langsam. Achtsam. Mit derselben Sanftheit, mit der wir einen Menschen berühren würden, den wir lieben.

Dieser Gedanke hat meine Sicht auf Selbstliebe verändert.

Denn Selbstliebe zeigt sich nicht nur in Gedanken. Sie zeigt sich auch darin, wie wir unseren eigenen Körper behandeln.

Warum ich mich selbst im Spiegel anlächle

Ein weiteres kleines Ritual begleitet mich schon seit längerer Zeit. Mehrmals am Tag schaue ich bewusst in den Spiegel und lächle mich selbst an. Nicht aus Eitelkeit. Sondern weil ich festgestellt habe, dass wir uns selbst oft viel kritischer betrachten als jeden anderen Menschen.

 

Ein Lächeln verändert diesen Moment sofort.

Es erinnert mich daran, freundlich mit mir umzugehen und mich nicht ständig zu bewerten.

Mein Lieblingsfrühstück für einen guten Start in den Tag

Zu meiner Morgenroutine gehört natürlich auch ein gutes Frühstück.

Mal esse ich ein Müsli mit frischen Früchten und Erdnussbutter, mal ein herzhaftes Avocado-Gemüse-Brot.

 

Besonders gerne liebe ich aber mein ayurvedisches Frühstück, das mich lange satt hält und meinem Körper morgens richtig gut tut.

➡️ Hier findest du mein Rezept für das ayurvedische Frühstück.

Selbstliebe bedeutet nicht Perfektion

Das Wichtigste zum Schluss:

Auch ich schaffe diese Routine nicht jeden Tag. Es gibt Morgen, an denen ich verschlafe. Tage, an denen ich direkt ans Handy gehe. Tage, an denen Yoga oder Dankbarkeit einfach keinen Platz haben.

Früher hätte ich mich darüber geärgert.

Heute sehe ich das anders.

Selbstliebe bedeutet für mich nicht, alles perfekt umzusetzen. Selbstliebe bedeutet, sich selbst nicht abzuwerten, wenn etwas einmal nicht klappt.

Morgen ist ein neuer Tag.

Und jeder neue Morgen bietet die Möglichkeit, wieder bei sich selbst anzufangen.

 

Genau darum geht es für mich bei echter Selbstliebe.

Um das ganze zu verstärken wiederhole 30 Tage folgende Affirmationen

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